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Die Endokrinologie (fachärztlich vertreten nur durch Priv.Doz. Dr.H.Franck) beschäftigt sich im Wesentlichen mit folg. Krankheiten:

Als Patient mit Stoffwechselerkrankungen oder hormonellen Störungen werden Sie häufig schon
durch Ihren Hausarzt auf abweichende Laborwerte aufmerksam gemacht.
Häufig gilt es dabei, unterschiedliche Stoffwechselerkrankungen voneinander abzugrenzen (siehe
Leistungsspektrum).

  • Schilddrüsenerkrankungen

    Schilddrüsenvergrößerung (Struma oder Kropf)

    Schilddrüsenknoten, Schilddrüsenzysten, Schilddrüsenkarzinom

    Schilddrüsenüberfunktion (Morbus Basedow, einzelne oder multiple Autonomie
    (heiße oder kalte Knoten)

    Schilddrüsenunterfunktion (z.B. als Folge von Autoimmunerkrankungen,
    häufig nach Thyreoiditis, Schilddrüsenentzündung)

  • Nebenschilddrüsenerkrankungen

    die mit zu viel oder zu wenig Calcium im Blut bei Hypoparathyreoidismus
    oder Hyperparathyreoidismus einhergehen

  • Erkrankungen der Nebennieren

    Cushing-Syndrom = Überproduktion an Cortison (z.T. durch die Hypophyse bedingt),
    dadurch bedingt Übergewicht oder medikamentös bedingt durch zu hohe Einnahme
    von Cortison

    Hyperaldosteronismus bei Conn Syndrom = Überproduktion an Aldosteron
    (dadurch bedingt Hochdruck)

    Tumoren der Nebennieren ohne Hormonaktivität

    Morbus Addison = Mangel an Nebennierenrindenhormonen mit Leistungsschwäche

    Adrenogenitales Syndrom = Vermännlichung der primären und sekundären
    Geschlechtsmerkmale bei Frauen

    Phäochromozytom (mögliche Ursache für Hochdruck)

  • Erkrankungen der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse)

    Akromegalie (übermäßig große (End-)Gliedmaßen) und Riesenwuchs

    Cushing-Syndrom (z.T. durch die Nebennieren bedingt, Überproduktion an Cortison
    mit der Folge von Übergewicht)

    Prolaktinome

    Hormoninaktive Tumoren

    Panhypopituitarismus (Ausfall der Hirnanhangsdrüse) oder Unterfunktionen
    (zum Beispiel nach Operationen)

  • Diabetes mellitus = Zuckerkrankheit

  • Fettstoffwechselstörungen

    mit Hypercholesterinämie und Hypertriglizeridämie häufig bei metabolischen Syndrom
    oder andere kardiovaskuläre Risikofaktoren

  • Untersuchung einer Unter- oder Überversorgung mit Vitaminen

    Ein häufiges Phänomen z. B. während der Wechseljahre

  • Hirsutismus (vermehrte Behaarung)

    bei Frauen zum Beispiel bei Hyperinsulinismus und polyzystischen Ovar

  • Überschuss oder Mangel an Sexualhormonen

    z.B. vermehrte Behaarung (Hirsutismus) oder Testosteronmangel, Verweiblichung,
    Virilismus

  • Osteoporose

    als häufige Knochenerkrankung z.B. in den Wechseljahren primär (ohne erkennbare
    zugrundeliegende Ursache) oder sekundär im Gefolge einer Grundkrankheit oder
    als Folge einer medikamentösen Therapie

  • Störungen des Sexualhormonstoffwechsels

    die eine erektile Dysfunktion, Zyklusstörungen, Hirsutismus oder Haarausfall
    und Leistungsschwäche sowie Adynamie verursachen können

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